Schreib doch den Markus an - er ist auf seinen Touren seit mindestens diesem Jahr mit dem Loco unterwegs und wollte evtl ein Review dazu machen, siehe auch sein Kommentar unterhalb des Videos zum Loco
Airdesign LOCO, 2-Leiner EN-C mit 16 m2
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Vielleicht hat ja jemand, der den Schirm geflogen ist, Lust, eine oder mehrere Fragen zu beantworten
Was könnte mir dieser Schirm zeigen?
Was könnte ich von ihm lernen?
Wofür würde ich ihn einsetzen?
Wie oft könnte ich ihn einsetzen, bzw. wie oft habe ich die entsprechenden Voraussetzungen (Windstärke, etc.) ?
Wiege so zwischen 65-67kg in natura und fliege gern mit leichtem Gurtzeug/leichter Ausrüstung.
Aktuelle Schirme : Airdesign UFO 2 (16m²) und PHI Symphonia 2 light (20m² proj.).
Mache gern Hike&Fly (früh morgens oder abends), sonst fahre ich mit der Bergbahn.
Fluggebiete : Buchen- und Tegelberg aber hauptsächlich französische Alpen, vor allem Samoens und Umgebung
sogar mit meinem gewicht ( 77-78kg naked) geht der schirm mit strecken GZ extrem gut auch wenns "Normal" stark ist, klar gegen zb meinen 21er klimber 2 hat der loco zb im herbstlicher thermik keine chance aber fast so gut (oder im gas besser) als jeder 08/15 a, b oder c geht er auch, vor allem weil man kleine harte bärte extrem effizient zentrieren kann ( ich nenne das den "ibex effekt" weil ich extrem lang viel mit dem ibex 15 (17 ausgelegt) gelfogen bin und oft keinerlei nachteile ggü größerem gerät hatte weil man in kleinen bärten viel besser steigt )
Und vergiss nicht, auch die heutigen susi's etc. gibt es nur weil damals pipo anno 2005 oder so die aus damaliger sicht der mehrheit völlig "irre" idee hatte eine mini version eines rookie zu bauen, erst im echteinsatz sind die anwender der ersten stunde ( so wie ich) dann draufgekommen dass das ein fast perfekter allround schirm ist und die vermuteten nachteile der kleinen fläche in der praxis viel weniger auswirkung (im sinne von gesamt flugleistung) haben als man auf dem papier vermuten würde.
auch die gesamt sicherheit gegen störungen ist entgegen der landläufigen annahme von PG piloten die ncoh nie was kleines gelfogen sind top, in vielen jahren ibex 1 und 2 fliegen (und das ist ein klassischer 4-leiner) hatte ich keinen einzigen nennenswerten klapper oder kappenstörung und das trotz tlw. heftiger alpiner bedingungen, mit den nochmals dramatisch störungsresistenteren geräten mit 2-leiner profilen ala susi, kode P (kode P ist die für mich "bessere" susi4 (besser im sinne von gewicht / packmaß / leistung, schlechter im sinne der robustheit ), Klimber, loco etc. sowiso nicht
Die anderen fragen musst du dir selbst beantworten, lernen kann man immer egal mit wlechem gerät
Einsatzhäufigkeit ist sehr relativ, wenn ich ein spielzeug habe dass ich nur ein paar mal im jahr nutze ( wie zB meine Sportenduro für echtes offroad fahren oder mein packraft ) und die paar tage sind aber perfekt dann ist es für mich wert das spielzeug in bestmöglicher qualität zu haben, da ich sonst das schöne erlebnis ja nicht gehabt hätte...
aus der sicht des "externen" kaufmännischen "werterhalts als investition" macht ein PG sowiso keinen sinn, es gibt extrem viele sportarten wo die sportgeräte einen sehr hohen wertverlust haben (siehe kitesurfen, skitouren gehen etc.), der "interne" werterhalt ist finde ich sehr gut, denn moderne PG halten locker 10 bis 15 Jahre / 500+ stunden bei vernünftiger behandlung und sind wohl unverändert die günstigste Art zu fliegen (gerechnet auf gesamtkosten inkl. wartung, abschreibung / wertverlust pro flugstunde etc.)
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